RaideeNs blog

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31 Kommentare

Ich weiß, es ist etwas spät ( images/smilies/ugly.gif ) aber wie sagt man so schön: "besser spät als nie" und deshalb nun, finally mein Review oder besser gesagt, Zwischenfazit (ich habe nur drei Stunden gespielt, bin in dem Tempel der Fledermauskönigin, hab den Namen vergessen) zu Darksiders.

 

Zuerst die Präsentation: sehr chic, imo. Sehr schönes Artdesign, sehr professionelle und hochkarätige Sprecher, Technik ist OK, einige Ruckler sind zu verkraften (aber da bin ich gar nicht so pingelig), schöne Texturen, knackige Soundeffekte, epische Musik. ne 9 von 10 von mir dafür.

Gameplay: nun, man klaut von den besten: Zelda, God of War, Panzer Dragoon, Resident Evil, alles vorhanden. Nehmen wir den God of War Vergleich: insgesamt finde ich Krieg hat mehr durchschlagskraft als Kratos. Wo Kratos alles schneidet, wie Butter mit nem heißen Messer, so fühlt man hinter Kriegs Aktionen mehr Gewicht. Das Sprungverhalten gefällt mir eher nicht so gut, die Sprünge wirken zu kurz, reagieren nen Hauch zu spät, wodurch ich einige Male den Sprungpunkt verpasst habe und ins Bodenlose gestürzt bin. Aber man gewöhnt sich dran.

 

Schlimmer finde ich die Buttonbelegung: Warum brauche ich drei Buttons um den "Bumerang" zu werfen??? A Pain in the Ass! Oder warum kann ich nicht mit demselben Knopp Autos werfen, mit dem ich sie aufhebe??? Warum level ich mein Schwert mit irgend nem Siegel auf und muss zweimal bestätigen??? Fragen über Fragen. Ich hasse solche Buttonlayouts, absoluter Anachronismus und veraltet, imo.  Viele Kleinigkeiten, die sich zu einer recht unkomfortablen Bedienung addieren.  Das Schnibbeln und Schnetzeln funktioniert da schon wesentlich besser, geht locker von der Hand, auch wenn ich kein Freund von solch übertriebenem rumgehopse bin, ich mags da lieber bodenständig, wie in Zelda aber es ist im Rahmen und hat mir gut gefallen, schnetzeln macht hier einfach Spaß.

 

Und geschnetzelt wird viel, sehr viel... und mir schon fast zuviel. Ich bin eigentlich keine Fan pausenloser Schnetzeleien, das bringt mir eher Stress als Spielspaß aber bei Darksiders geht das gerade noch in Ordnung, weil doch ein schönes Maß an Abwechslung vorhanden ist.

 

Leveldesign: Darksiders versucht darüber hinwegzutäuschen, dass es eigentlich ein recht lineares Game ist. Man schreitet kontinuierlich voran, Kisten mit Goodies nimmt man am besten sofort, denn man wird sie wahrscheinlich nicht wiedersehen. Geht völlig in Ordnung, ein bisserl mehr Freiheit wäre dennoch schön gewesen. Ansonsten ist hier wohl Zelda das große Vorbild. Zu groß möchte man fast sagen. Die Kämpfe sind weniger von Taktik geprägt, die Welt ist ordentlich aber weitgehend ohne Rafinesse aufgebaut. Laut den Aussagen einiger soll sich das ja aber später noch ändern, ich bin gespannt und hoffe, dass es stimmt.

 

Fazit: Darksiders gefällt mir außerordentlich gut, ich mag die Welt, Krieg ist ein interessanter und starker Charakter, so wie fast alle sprechenden Charaktere des Games. Die Story ist, dem Thema entsprechend schön verschwurbelt und kryptisch, es gibt ne Menge zu sammeln und zu tun, alles fein gemacht und zusammengewürfelt. Kleine Macken sind verschmerzbar hindern den Titel aber, ebenso wie der Mangel an eigenen Ideen, wahre Größe zu erreichen, was ich ihm eigentlich wirklich gegönnt hätte.

 

So gibt´s am Ende ne bislang sehr saubere 85% Wertung von mir. Ich freue mich schon auf nächsten Mittwoch, wenn´s weitergeht im "Alles ist am Arsch-Land".

 

 

MfG,

Euer Onkel RaideeN


13 Kommentare

So, nach all den Ami - Emo - Wertungen, mal ein paar Wertungen, denen man vertrauen kann.

And here are the results of the M!Gamesche jury:

 

Far Cry 3: 88%

Medal of Honor: 73%

Halo 4: 86%

Call of Duty: Black Ops II: 84%

Micky Epic: 87% images/smilies/m-eek6.gif

Assassins Creed 3: 83%

Assassins Creed 3 Liberation: 73%

Paper Mario Sticker Star: 83%

Little Big Planet Karting: 68% images/smilies/m-lol2.gif

F1 Stars: 65%

Hitman: Absolution: 90%

Playstation All - Stars Battle Royale: 70% images/smilies/m-lol2.gif

New Super Mario Bros U: 92%

ZombiU: 85%

Nintendoland: 80%

 

 

Gruß,

Euer Onkel RaideeN


40 Kommentare

Zuerst einmal, ich bin großer Sam Raimi Fan. Ich verfolge seine Karriere und schaue seine Filme seit den frühen 80er Jahren. Sam Raimi, das muss man verstehen, ist trotz seiner Splatterwurzeln und seiner Liebe zu Horrorfilmen ein Regisseur der alten Schule, ein Hollywood Romantiker. Aufgewachsen mit alten Corman Filmen und Produktionen der Hammer Studios, und allerlei anderem schönen Trash der 50er und 60er Jahre (wie ich übrigens auch, denn diese Filme liefen in den 80ern im  deutschen öffentlich.rechtlichen Fernsehen rauf und runter und meine Mama ließ mich immer schön lang wach bleiben am Wochenende - danke nochmal dafür Mama!), ehrt und rezitiert Raimi diese Ära bis zum geht nicht mehr, was, wie ich z.B. im entsprechenden Blog, hier auf CW, vernehmen konnte, auf die jüngere Generation teilweise verstörend und cheesy wirkt. Raimi ist damit einem Spielberg wesentlich näher, der ja auch ein Kinoromantiker ist, als einem Nolan, der nüchterner, düsterer arbeitet. Wir haben es hier also mit einem Verständnis - (oder besser) einem waschechten Generationsproblm zu tun.

 

Und hier kommen wir zu Marc Webb, der ganz klar einen anderen, realistischeren Ansatz hat. Das geht nicht so weit wie bei Nolan, Gott sei dank würde ich sagen, denn Spiderman ist kein düsterer Comicheld. Selbstironie und Humor spielen bei Spidey eine bekanntermaßen große Rolle und Webb findet hier eine imo sehr schöne Ballance zwischen Humor und Realismus. Das Privatleben Spideys als Parker finde ich wesentlich gelungener weil am Ende auch emotional wesentlich berührender als das konsequent comichafte, der Raimi Version. Unterstützt von teilweise imo sehr guten Schauspielern, die durch die glaubwürdigere  interpretation ihrer Rollen sehr dazu beitragen, dass Spiderman nicht nur eine sehr gute Comicumsetzung sondern auch ein ein, für das Genre ernsthafter Film ist. Eine großartige Leistung Webbs, wie ich finde.

 

Um nicht allzuviele "Toolongdidntreads" zu kassieren, komme ich hier auch schnell zum Fazit: ich respektiere Raimis Vorlagengetreue Umsetzung des Mythos Spiderman und Spiderman zwei wird für mich auf ewig eine der besten Comicverfilmungen ever bleiben. Ironischerweise ist es auch Raimi, der Webb viel Freiheiten ließ, denn dadurch, dass Raimi die Aufgabe übernommen und auch erfüllt hat, selbst beim Look und der Auswahl derSchauspieler (JJJ oder Tante May) sehr nah an der Vorlage zu bleiben, vermisst man das in Webbs Version nicht und ist sogar dankbar für diverse Änderungen. Das hätte ohne Raimi zu Aufschreien in der Fancommunity geführt, die einen Shitstorm ausgelöst hätten, gegen den Hurrikan Catrina wohl nur ein kleines Sturmtief gewesen wären.

 

Ergo bringt es eigentlich nichts, die beiden Versionen gegeneinander auszispielen, denn prinzipiell brauchen wir beide. Die eine um sagen zu können, gut, dass man es gemacht hat und die andere, die nun wesentlich altlastenbefreiter aufspielen und neue Ufer erreichen kann. Am Ende muss ich sagen, liebe ich das Reboot, obwohl ich wirklich Größte Zweifel hatte ob ein solches überhaupt nötig gewesen wäre aber bei ja, es ist so und ich bin dankbar. Das ist ein großartiger Neuanfang mit einem wirklich guten Gegner (der übrigens sehr leicht in die Hose hätte gehen können), einer absolut entzückenden Gwen Stacy (wer ist Kirsten Dunst???), tollen Onkel und Tante und nicht zuletzt einem sehr guten Andrew Garfield als einem moderneren Peter Parker.

 

Am Ende kommt eigentlich nur folgendes Fazit in Frage: well done Mr Webb, well done Mr Raimi!


14 Kommentare

Die britische Games Master hat in ihrer neuesten Ausgabe Nr. 258 die ersten Wii U Spiele getestet. Maximal werden 100 Prozent vergeben.

- Nintendo Land (Wii U, Nintendo): 86 %

- New Super Mario Bros. U (Wii U, Nintendo): 82 %

 

Quelle: Gamefront

 

nintendoland wie erwartet ein super game geworden. Was lokalen MP angeht bleibt Nintendo einfach ne Macht, ich denke da kann man auch locker nochmal 10% draufrechnen. Ich freu mich drauf.  images/smilies/m-smile.gif

 

Gruß,

Euer Onkel RaideeN
 


17 Kommentare

Und von der Schwierigkeit selbiges zu shooten:

 

Zuerst das Ergebnis:

 


Natürlich nicht perfekt aber ungefähr das, was ich auf die Schnelle wollte.

 

Vorher gab´s diese Versuche:

 

Take 3 (eigentlich nicht schlecht aber marie bei weitem nicht ernst genug):


 

 

Take 16 (Zunge raus, der Kinderbildzerstörungsklassiker!):


 

 

Take 47 (Jokermodus - ja, der von Batman!):



 

 

Take 112 (Papa hat jede Authorität verloren, versucht aber tapfer in der Rolle zu bleiben)



 

 

Tja, so sieht´s aus, wünsche viel Spaß beim Eigenversuch... irgendwann mal. images/smilies/m-wink.gif

 

Gruß, Euer Onkel RaideeN


53 Kommentare

Wir Gamer leben in einer Zeit des Überflusses, fast alles ist möglich. Die Spieledesigner geben uns riesige fantastische Welten, voller Details, epischer Stories, ausgefeilten Charakteren, bombastischer Musik, in die wir Gamer eintauchen sollen und wollen. Riesige Level voller unglaublich detaillierter Gestalten, fantastisch und/oder realistisch, so soll es sein. Denn aufmerksam achtet auch der Konsument darauf, dass das alles sorgfältig gemacht und gestaltet wird, Texturen werden beäugt, für gut oder schlecht befunden, stimmt die Auflösung, die Framerate und ist das Game wirklich auf dem neuesten Stand der Technik?. All das ist völlig normal heutzutage, das braucht´s halt, denkt man sich, jahrzehntelang hat die Industrie und die Fans darauf gewartet und jetzt will man das verdammt noch mal auch bitteschön haben.

 

Das ist alles schön und gut und hat auch seine Berechtigung. Aber: plötzlich ist da Limbo! Klein, kurz, schwarz/weiß und minimalistisch mit jeder Pore seines Seins, Fast trotzig. Limbo verschließt sich diesem ganzen Radau, ist leise, so als wolle es sagen: "pssst, hört mir zu, ich will Euch etwas mitteilen!" Und das Wunder geschieht: Man hört zu. Denn Limbo packt einen mit all seiner ruhigen Kraft direkt bei den Sinnen, ohne dabei zu schreien. Limbo schreit nicht, es flüstert! Aber Limbo gibt nichts Preis, denn Limbo verzichtet auch auf eine Geschichte, liefert nur Anhaltspunkte, lässt Raum für Phantasie. Wer ist dieser Junge(ich), der da allein durch diese absolut bedrohlich und dennoch wunderschöne Scherenschnittwelt wandert? Was ist seine Geschichte? Was ist die Geschichte dieser Welt, in der ein Leben nichts wert zu sein scheint? Was ist schiefgelaufen? Wer sind die anderen überlebenden, denen ich offensichtlich herzlich egal bin?

 

doch Limbo verrät nichts, denn Limbo ist konsequent. Limbos Minimalismus wird in absolut jeder Pore, seiner digitalen Existenz gelebt. Musik, Grafik, Gameplay - alles Minimalismus in reinster Form und genau dadurch unglaublich effektiv. Fast als hätte ein junger David Lynch ein Spiel gemacht. In dieser, wie gesagt, Zeit des Überflusses, zeigt Limbo allen die lange Nase, die meinen auf den Putz hauen zu müssen, denn die Stimmung und Atmosphäre, die hier verbreitet wird, ist den meisten Spielen wahrlich überlegen. Eine hypnotische Kraft geht von diesem Spiel aus, die einen für zwei bis drei Stunden in seinen Bann zieht und wenn es vorbei ist, ist es fast als würde der Hypnotiseur mit den Fingern schnipsen und leise "wachen sie jetzt auf" rufen.

 

Dabei muss man jederzeit wach sein, in Limbo. Denn der Tod lauert überall. Auch hier ist das Spiel konsequent. Ein Fehler, da mach dir mal ja nichts vor und du bist tot. Aber Limbo ist auch ein Spiel und auch als solches funktioniert es tadellos, man darf seine Fehler korrigieren und diese macht man und zwar nicht zu knapp. In dieser geheimnisvollen Welt müssen nämlich und natürlich rätsel gelöst werden. Löst du das Rätsel nicht, wirst du physikalisch korrekt, geköpft, zerquetscht, zerrissen oder stürzt in unendliche Tiefen. Hier beweist Limbo übrigens auch Humor, man ist  immer wieder überrascht mit wieviel Liebe und Einfallsreichtum hier gestorben wird. Das alles gilt es zu vermeiden. Und es sind schöne Rätsel, schlicht und dennoch voller Tücke, genau wie das Spiel selbst. Hat man es Anfangs noch mit einer gnadenlosen Natur zu tun, muss vermeiden von riesigen Spinnen aufgespießt und gefressen zu werden, geht es hinterher sehr mechanisch zu um am ende, im wahrsten Sinne des Wortes, die Fesseln der Schwerkraft und der Realität zu sprengen und fast metaphysisch zu werden.

 

Limbo ist ein Trip, ein Spiel gewordener Alptraum und dennoch ein Spiel, ein verdammt gutes dazu. Und es ist ein bißchen Askese in der fetten Gamingwelt. Ein Spiel, das einen lehrt mal wieder richtig hinzusehen und zuzuhören und sich am Ende sogar ein paar Gedanken zu machen. Wenn Games Kunst sein wollen, dann hat es dieses Spiel vielleicht am ehesten geschafft.

 

10/10


31 Kommentare

Hi Guys!

Hier zuerst die Wertungen:

 

Sleeping Dogs: 82

Port Royale: 78

Tales of Graces f: 80

Risen 2:Dark Waters: 82 (xbox360) / 76 (PS3)

Darksiders 2: 83 (xbox360) / 84 (PS3)

"Umfangreiches Action Abenteuer, das sich ausgiebig bei namhaften Vorbildern bedient, im Detail aber Designschwächen offenbart."

 

New Super Mario Bros. 2: 91

"Das vielleicht beste Jump´n Run seit Yoshy´s Island"

Matthias Schmid: "Ich muss gestehen: oft beschwere ich mich über Entwickler, die Jahr für Jahr das bewährte Rezept abspulen, deren neue Spiele  Add -on als Nachfolger sind. Gleichzeitig werfe ich Grafikern Mutlosigkeit vor, wenn sich ihre Spieleoptikam Massenmarkt orientiert, statt aus gängigen Designkonventionen auszubrechen. Doch kaum kommt Nintendos Klempner um die Eckeund bringt genau diese beiden Eigenschaften mit, dann freue ich mich, umarme ihnund überhäufe ihn mit Spitzenwertungen.

 

Warumn tue ich das? Weil ich nicht anders kann (und nicht anders will). Die Stunden mit Mario gehören immer mit zu den besten meines Gamerjahres. ... Wenn Sonic 4 ein fieser Ballermannsong und Kirby und das magische Garn ein Abba Hit a la Dancing Queen wären, dann wäre NSMB2 eine Sinfonie von Beethoven oder Mozart - keine einfaches Lied sondern eine bis ins Detail stimmige Komposition. Nur zur Brillianz und Frische eines Mario Galaxy fehlt ein Ganzes Stück."

 

Oliver Schultes: " Letztlich bietet NSMB2 nämlich (fast) alles was ich mir von einem Mario-Abenteuer erwarte: großteils knackkige und überraschend gestaltete Level, knuffigen Charme, fies versteckte Sternenmünzen und Bonuslevels sowie perfekt abgestimmte Spielmechaniken, die die Konkurrenz erblassen lassen."

 

Zu ZombieU: Ubisoft zeigtNintendo, welches Potenzial im Gamepad steckt und macht Schluss mit geschenkten Erfolgserlebnissen - ZombiU ist knallhart und hochspannend.

 

Ach ja: die Zombies lernen: können sie am Anfang noch keine Leitern hochklettern, so lernen sie da im Laufe des Spiels und zerren Euch hinterher sogar aus Lüftungsschächten heraus. images/smilies/m-eek6.gif

 

So, that´s all Folks! Kauft Euch die M!Games!

Gruß, Euer Onkel Raideen


27 Kommentare

Hi Guys!

 

Kurz vorneweg, ich bin Alien Fan. Ich bin Alien Fan der quasi ersten Stunde. Warum quasi? Nun, ich hab als kleiner Knirps zwar schon sehr genau das Plakat zum ersten Alienstreifen wahrgenommen, hab mich gefragt, was es mit diesem riesigen, grün schimmernden Ei auf dem Blatt Papier wohl auf sich hatte, konnte ihn auf Grund meines noch sehr jungen Alters, ich war acht, nicht persönlich sehen. Das geschah erst einige Jahre später auf Video und ich muss sagen, ich habe den ersten Teil bis heute nicht im Kino sehen können, überlege aber das gerade nachzuholen.

 

Mein erster richtiger Kontakt kam somit erst mit Aliens zu stande und ich weiß noch genau, wie ich vor der Vorstellung vor dem Kinosaal stand ( das Kino mit der größten Leinwand Europas damals, mittlerweile ist es leider geschlossen) - der Vorführraum wr nur durch zwei dicke Türen vom Wartesaal getrennt,, in dem gerade das Finale von Aliens lief. Und meine Güte, alleine den Moment werde ich nicht vergessen, denn es war ein Höllenlärm, die dicken Türen vibrierten, Monstergeräusche waren zu hören, Maschinenlärm wummerte durch den Raum und die Leute sahen sich an und fragten sich, was zur Hölle da wohl gerade abging. Wenig später wusste ich es und es war atemberaubend! Zum Film selbst muss ich nichts sagen aber es war der Anfang eines großen Fanboytums in Bezug auf James Cameon, den ich bis heute für den besten Actionregisseur überhaupt halte. damals kannte den Mann übrigens noch kein Schwein, bis auf mich und wenige andere der Gattung Frühnerd, die damals längst nicht so verbreitet wie heute war.

 

Gut, Alien drei und vier folgten, die ich, wenn auch nicht so abgöttisch wie Teil eins und zwei lieben lernte, jeden auf seine ganz eigene Art, genauso unterschiedlich, wie die Filme selbst. Ja, auch Teil vier.images/smilies/m-wink.gif

 

Aber gut, kommen wir zu Prometheus. Irgendwie war ich sicher, der Film würde alles ruinieren. Es gab Geheimnisse in der Quadrologie, die ich nie als aufklärenswert erachtete. Wollte ich wirklich wissen, woher die Aliens stammen, was es mit dem Space Jockey auf sich hatte? Nein! Alles war in Butter. Das einzige was mich nicht aufstöhnen ließ, war die Tatsache,dass der Vater der Aliens himself, Ridley Scott, die schützende und stilsichere Hand über das Projekt legte. Der erste Trailer machte auch Mut und so ging ich, vielleicht Gott sei Dank, gestern, nach monatelanger Wrtezeit nicht mehr endlos gehyped in den Film und wurde... nicht enttäuscht. Dummerweise aber auch nicht euphorisiert.

 

Denn der Film hat einige, womit ich am wenigsten gerechnet hatte, handwerkliche Probleme. Zum einen wirkt der Film schlecht entwickelt. Weder die Figuren, noch die Handlung werden ordentlich aufbereitet. Der Rhytmus stimmt irgendwie nicht. Einige Dinge wirken hingerushed, Einzelne Figuren nimmt man zum Teil erst zum Schluss richtig wahr, ein Beispiel ist da der Copilot zum Ende des Films, wo man sich fragt, wo der denn auf einmal herkommt. James Cameron hat da in Aliens gezeigt, wie man perfekt eine Gruppe Individuen kurz und prägnant vorstellt und sie, trotz ihrer kurzen Screentime, zu unvergesslichen Charakteren und Teil eines Universums macht.

 

Punkt zwei, die Musik! Sorgten in Alien noch fast archaisch klingende disharmonien für ein Gefühl der Bedrohung, so wird hier mit, teilweise kitschig anmutenden Melodien gearbeitet, die ihren Zweck, dem Ganzen eine majestätisch wirkende Stimmung des wundervollen zu erreichen, ad absurdum führt und sich stattdessen billig anbiedert, so dass mir fast die Bilder flöten gegangen sind, weil die Musik sich permant antat, wie ein schleimiger arbeitskollege, seinen feuchten Arm der gespielten Sympathie um mich zu legen. Fürchterlich. Nun muss und kann ich beruhigenderweise sagen, dass das nur partiell auftrat aber wenn es soweit war, war es umso schlimmer.

 

Punkt drei: fiese Monster! Vielleicht liegt es an der Dreiteilung des Alienwesenzyklus aber das Auftreten der verschiedensten Viehcher hat mich verwirrt! man hat sich halt auf grund des Themas immer wieder gefragt, mit welchem Stadium des Alienseins man es denn nun zu tun habe, wenn mal ein schleimiger Furunkel auftauchte und wurde so manches Mal scheinbar an der Nase herum geführt. Zum Schluss wurde das Ganze zwar klarer aber imo hat der Film da ein bis zwei verwirrende Dinge geatn, die nicht unbedingt hätten sein müssen. Aber das könnte so ein Punkt sein, mit dem man spätestens beim zweiten Anschauen besser klarkommt.

 

Punkt vier: das Verhalten der Wissenschaftler zu Beginn... Man muss sich nur einmal vorstellen, da sieht ein Wissenschaftler, der gerade über zwei Jahre durchs Weltall gereist ist (eine Reise, die er mit selber zusatnde gebracht hat) die unglaublichste Sache, die wahrscheinlich je ein Mensch gesehen hat und..... BESÄUFT SIC UND IST ENTTÄUSCHT!!! AUA!!!  auch sonst wird sich, gerade zu anfang verhalten wie ein rudel studenten aus ner collgeklamotte.
Zum Glück legt sich aber auch das mit der Zeit.

 

Punkt fünf... nun, ich habe keinen Punkt fünf. images/smilies/SC29.png Aber einen Abschluss und zwar einen versöhnlichen, denn Prometheus ist warhaft nicht unanschaubar. Der Film bietet auf visueller Ebene einiges. Die Bilder sind stark, der Film düster und brutal, so wie wir es bei Alienfilmen mögen. Aber der Film hat einiges, an dem sich der Fan verschlucken kann. Nun bin ich keiner dieser "Meine(!) Serie muss so und so sein, sonst werd ich pissig" - Typen, sondern akzeptiere da erst mal die Vision des Künstlers für sein Werk. Mögen muss ich es ja nicht aber ich spucke auch nicht Gift und Galle (gut, Ausnahme sind die Star Wars Prequels aber selbst da hasse ich George Lucas nicht, obwohl er es weiß Gott verdient hätte - aber es ist halt sein Baby und ich negiere die Existenz dieser unendlichen Grütze, so gut es geht). Aber man muss offen an den Film herangehen, denn er ist auf jeden Fall ein sehenswerter und reifer Sci Fi Film, keine Frage. Einige Dinge und Ansätze sind sehr interessant und so geht auch meine Kritik weniger um die Handlundg und die Vorkommnisse als die Handwerklichen Aspekte, wie Rhytmus, Figuren und alles oben genannte.

 

Muss man den Film sehen? Nun, definitiv ja, vor allem natürlich als Alienfan. wenn die altbekannte Halle des Space Jockeys ihre Geheimnisse offenbart, so ist das schon ein besonderer und sehenswerter Moment, den sich kein Alienfan entgehen lassen sollte. Schon alleine weil man dann wieder mal einen weiteren wunderschönen Nerddiskussionspunkt mehr hat. Es ist übrigens eine 20-30 minuten längere BluRay verasion geplant und ich denke das ist doch eine wundervolle Gelegenheit, die schwächen der Kinoversion auszubügeln udn ich freue mich schon tierisch darauf! Eine Fortsetzung ist wohl auch schon geplant, bei der ich mich allerdings nun wirklich frage ob man diese auch noch umsetzen sollte. wenn unbedingt ja, dann bitte nicht den Handlungsstrang nummer eins weiterverfolgen, weil das imo endgültig zuviel des Guten wäre.

 

Gruß,

Euer Onkel Raideen


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Eines der revolutionären Features in Sonys Kart-Geniestreich Little Big Planet Karting, ist die Möglichkeit

Strecken zu erstellen und online jedermann zugänglich machen zu können. wer also keine Wii sein eigen nennt und wem Mario im Original zu bunt ist, kann sich hier die Strecken, in der beliebten Killzone Optik nachbauen - ein Knaller - aber seht selbst:

 

Das auch das Fahrverhalten endlich entcasualisiert wurde, empfinde ich als Tüpfelchen auf dem "i". Das Franchise

bleibt sich da imo richtig treu, bietet das, was Mario bietet, nur dass man den Spaß komplett entfernt hat. Good work, Sony!

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MfG,

Euer Onkel Raideen images/smilies/m-smile.gif


31 Kommentare

die M!Games hat die Attraktionen im Nintendoland unter die Lupe genommen und das sind die Meinungen zu selbigen:

 

Donkey Kongs Crash Course:

Motivierend knackiger Spaß für Solisten.

 

The Legend of Zelda: Battle Quest:

Nett aber eine der schwächeren Disziplinen.

 

Animal Crossing: Sweet Day:

hochspannend und sehr lustig.

 

Luigis Ghost Mansion:

Ein Knaller!

 

Takamura´s Ninja Castle:

Kurzweilig und überraschend taktisch aber kein Knaller.

 

 

Nun, man sieht, abseits des lustigen Namens mal wieder ein Beweis, dass auch Nintendos Casual Titel ebenso ihresgleichen suchen, genau wie die Vollpreisgames.

 

Ich freu mich drauf!

 

Nen schönen Restsonntag und England als Halbfinalgegner für Deutschland, wünscht:

Euer Onkel RaideeN!

 

Edit: hier nun einige andere Fazits des WiiU Angebots:

 

Pikmin 3:

Zum dritten Mal kommandiert Captain Olimar seine Pikmin-Horden und begeistert mit tollen Ideen und süßer Präsentation nicht nur Strategie-Spieler.

 

Lego City Undercover:

Familientaugliches "GTA" trifft auf dänische Klötze - mit viel Humor und frei erkundbarer Welt wird´s ein Hit.

 

ZombiU:

Ein 25 Jahre alter Klassiker erstrahlt in völlig neuem Gewand: "ZombiU zeigt überzeugend was in Nintendos Gamepad steckt, und präsentiert mutige Gameplayideen.

 

Projekt P-100:

"Was anfangs chaotisch wirkt, spielt sich schnell ziemlich launig... "

-Quirlig überdrehter Actionspaß Marke Platinum Games...

 

Tank! Tank! Tank!

Scheiße! images/smilies/ugly.gif

 

so, kein bock mehr... images/smilies/m-smile.gif

 

 


34 Kommentare

Die Frage, die sich bei jedem neuen Zelda stellt: kann Ocarina of Time vom Thron gestoßen werden? Ist es Nintendo gelungen sich nach all den Jahren neu zu krönen? Nun, ich habe nun gut 90 Stunden mit Zelda Skyward Sword verbracht und ich für mich muss sagen, ja, es ist vollbracht!

 

Was Nintendo hier auf die Beine gestellt hat, ist pure Epicness, ein Budenzauber an Ideen, eine Vielfältigkeit, die wohl einzigartig ist. Was wird einem nicht alles geboten: Lorenfahrten,klettern wie Spiderman, Balancieren auf Kugeln über Lava, Schifffahrten in der Wüste, Rätsel, über zwei Zeitebenen, die Jahrhunderte umspannen, Luftkämpfe mit riesigen fliegenden Walmonstern, man muss malen, man muss timen, sammeln, aufrüsten, schneiden, werfen, kegeln, man muss unter der Erde Rätsel lösen, die sich auf die Welt darüber auswirken, es ist einfach unfassbar, was dieses Game bietet.

 

Aber nun der Reihe nach: Was Skyward Sword von bislang allen anderen Zeldas unterscheidet ist Wii Motion Plus, also die eins zu eins Steuerung, die in Twilight Princess nur scheinbar vorhanden war. Wie funktioniert sie? Nun, ich muss sagen: exzellent und man muss im Nachhinein feststellen, dass es wohl einer der massiven Fehler Nintendos war, diese nicht schon zum Start der Wii anzubieten. Gut, es war nicht möglich, weil technisch noch nicht machbar. Aber wie wäre die Wiigeschichte wohl ausgegangen, wäre Nintendo in der Lage gewesen, dieses Feature schon zum Anfang verfügbar zu machen?

 

Ich glaube völlig anders. Die Steuerung wäre von den Vielgamern als echte Alternative und wirklicher Fortschritt wahrgenommen worden. Denn sie ist wunderbar. Der Grad an Immersion, der dadurch geschaffen wird, ist ein Meilenstein in der Geschichte des Controllings in Videospielen. Man ist Link, man lernt quasi über das gesamte Game hinweg das Schwert zu führen, Bomben zu werfen, die Peitsche zu schwingen und verbessert seine Skills stetig. Ist die Steuerung perfekt? Fast aber das Game bietet eine wunderbare Mischung aus geforderter Präzision und dem Verzeihen von Fehlern. Kämpfe werden dennoch anspruchsvoller, wo sie es sollen. so mancher Schlagabtausch wird zu einem kleinen Puzzle für sich, weil man sehr genau beobachten und reagieren muss. Man kann teilweise(!) auch fuchteln aber man will es schnell gar nicht mehr, weil man sauber kämpfen will, den Schwertkampf beherrschen möchte.

 

Auch sonst wird Motion+ an allen ecken sinnvoll und Spielspaßbringend eingesetzt. Bogenschießen, Ballancieren, Harfespielen, Überschläge (horizontal und vertikal), Schwimmen (wie immer der schwächste Part im Gesamtmenu) Vogelsteuerung und vieles mehr reizen die Technik wunderbar aus. Vieles kennt man schon aus Wii Sports Resort, das Bowlingelement z.B. wenn man die Bomben diesmal auch rollen kann. Das Ganze gibt auch bekannten Element, wie dieser Urwaffe Links, eine neue Gameplayfacette. Selbst die Menuführung ist mit Motion Plus stark verbessert worden, so kann man selbst in hektischen Kämpfen schnell und ohne das Game pausieren zu müssen, die vielfältigen Items wechseln, die übrigens durch das gesamte Game hindurch immer wieder gebraucht werden, was sie nicht nach einiger Zeit im Inventar verstauben lässt, sehr löblich.

 

Die Story: für mich ein zu vernachlässigendes Element, da ich von Games in der Hinsicht nicht viel erwarte. Nach einer langen Einleitung, die wie immer bei Nintendo auch dazu gedacht ist, das Gameplay zu erklären und sanft zu vermitteln, dachte ich schon, gut, das wird Nintendos Metal Gear aber ich wurde da Gott sei Dank eines besseren belehrt. Denn nach besagter Einleitung werden diese Storyelemente sehr fein und für mich ine einem perfekten Maß eingestreut. Will sagen: man bekommt Tonnenweise Gameplay zwischen den Filmchen. So soll es sein. Nebenbei entwickelt sich noch ein weiterer Character in einer Nebengeschichte sehr überzeugend vom Saulus zum Paulus und macht ihn fast zum heimlichen Star selbiger.

 

Die Technik: eines vorneweg: Das Game ist wunderschön. Ein paar Dinge bringen einen sogar zum Staunen. Hier zeigt Nintendo meisterlich, wie sie aus technischen Limitationen eine beeindruckende Optik und eine glaubwürdige in sich stimmige Welt aufbauen können. Dennoch merkt man gerade auf HD Fernsehern, dass es Zeit wird für ein Hi Res Zelda. Vor allem das Flimmern in Totalen ist teilweise schon arg unschön. Fehlende Sprachausgabe, die ich persönlich in TP störender fand, keine Ahnung wieso, könnten so manchem Spieler ein Dorn im Auge sein. Von vorne bis hinten grandiose und sehr satte Soundeffekte gleichen das aber imo locker wieder aus, man ist eh meist allein unterwegs. Denn auch im Soundeffektebereich ist Nintendo absolute Spitzenklasse. Die Musik ist ebenfalls erstklassig, wenn sie auch nicht die Ohrwurmqualität eines Ocarina of Time hat. Eine eins minus von mir dafür.

 

Struktur: hier hat Nintendo einiges verändert. Die Welt ist hier viel stärker Dungeon als in jedem anderen Zelda. Der Wald zum Beispiel ist Dungeonhaft aufgebaut: Bäume bilden Treppen, es gibt Abgründe die überwunden werden müssen und Bereiche, die sich, Tempellike erst später erschließen. Das macht die Erkundung und die Wege in der Welt zum eigentlichen Tempel wesentlich interessanter. Ein ganz dickes Lob von mir dafür. Auch werden die Bereiche nach und nach erweitert, was schon fast ein Metroid - ähnliches Feeling aufkommen lässt. Vermeintliches Backtracking offenbart sich dann schnell als eine massive Erweiterung der Welt. Wenn man dachte, das wars jetzt, man kennt schon alles, entdeckt man eine neue Abzweigung, die erst jetzt dank neuer Items erschließbar sind und plötzlich hat man die Welt verdoppelt und verdreifacht - Wahnsinn. Leveldesign in Perfektion. Hier ist Nintendo einfach unschlagbar (und der wahre Grund meines Fantums). Die Schwertspitze stellen in jedem Zelda die Dungeons dar und so auch hier. Und auch hier gibt es, mehr noch eine steigerung der qualität der Tempel. Fängt Zelda noch verhalten aber schon auf hohem Niveau an, so versteht es Nintendo diese bis zum Schluss zu steigern, um in einem, vom Film The Cube inspirierten und dynamisch(!) strukturierten, Aufbau zu gipfeln. Tadellose und fantastisches Leveldesign deluxe und en masse.

 

Hinzu kommen die Upgrade - Möglichkeiten. Ziemlich viel kann Geupgradet und gekauft werden. Im Vergleich zu ZeldaTP und vor allem Windwaker, machen die Rubine hier wieder Sinn. Der fliegende Händler wittert auch ein gutes Geschäft und wird im Laufe der Zeit teurer, der Fuchs. Geupgradet wird dann beim Mechaniker meines Vertrauens, der meine Items stärker und wirklich sinnvoller macht. Benötigt werden für diese Upgrades (dasselbe gilt für die Tränke) auch Käfer, die in ganz Hyrule leben. Davon gibt es die Standardkäfer und wertvolleren Käfer, Auch Erze Hörner, Blumen und anderes Zeugs können gesammelt und verarbeitet werden. Das weckt zum einen den Sammeltrieb und zum anderen zwingt das Game einen auf angenehme Weise seine Heimat immer wieder mal zu besuchen und macht sie so zu einem wirklich wichtigen Ort. Minispiele wie das ziemlich geniale Bambusschneiden oder ein Roulette und vieles andere mehr lockern auch hier das Ganze sehr auf.

 

Aber es gibt auch hier ein wenig Schatten. Viel sammle zwanzig hiervon oder hundert davon. Verschmerzbar wird das dadurch, dass die Aufgaben doch in sehr abwechslungsreiche, spielerische Korsetts gezwängt werden. Wenn später Link seine Ausrüstung abgenommen bekommt, so ist das im Grunde wieder mal eine Sammelaufgabe aber es ist halt auch ein Schleichabschnitt, weil man doch sehr verwundbar ist. Fast(!) perfekt gelöst. Überhaupt werden die Level, sofern sie wieder besucht werden müssen oft sehr radikal abgeändert, was das Gefühl von "been there, done that" in Grenzen hält. Aber auch Füller sind halt vorhanden. bringe dieses jenem, hätte nicht sein müssen. Aber da habe ich fast schon Verständnis für die Produzenten des Games, irgendwann muss das Ding ja auch mal fertig werden. Und bei der Masse an Content, die einem geboten wird ist das imo auch absolut verschmerzbar.

 

Fazit: Skyward Sword ist eine GameplayBombe. Ich persönlich habe ca. 90 Stunden für das Game gebraucht, (was allerdings leicht über meinem  eigenen Standardwert für ein Zelda liegt. In der Regel brauche ich immer sowas um die 80-85 Stunden. Man kann wohl auch sehr viel schneller durch das Game rushen, ich werde aber den Teufel tun, das anzustreben, dafür sind Zeldas zu seltene Perlen).

 

Ocarina of Time, auch wenn es auf ewig einen besonderen Platz in meinem Spielerherzen inne hat, hat hier seinen meister gefunden. aber ist ja nicht schlimm, es bleibt ja in derFamilie. Was Nintendo hier an Ideen und Struktur auf die Beine gestellt hat, ist beispiellos. kein Zweig liegt irgendwo umsonst, jeder Hügel hat seine Bedeutung, nichts ist nur Staffage. In Zelda macht alles Sinn, nämlich den Sinn alles zum Spiel zu machen. Alles wird irgendwie Spaßig gestaltet. Man fliegt zum Beispiel nicht nur von A nach B, man muss ausweichen, auf der Hut sein, man kann unterwegs sein Portemonnaie füllen, Und derart ist das Ganze Spiel gestrickt. Selbst das Laufen wird nun zu einem Spiel, da ich auch Rennen kann aber nur für eine gewisse Zeit. So macht man nichts einfach nur so, es hat alles Sinn. Dieser Gedanke ist auf das ganze Spiel übertragbar, Jedes Element ist dazu da um dem Spieler ein Mehr an Unterhaltung zu geben.

 

Das ist Spieldesign in Perfektion. Dieses Zelda hat sicherlich noch ein wenig Luft nach oben aber viel ist es nicht, denn es ist fast perfekt. Zelda hat sich neu erdacht und ist nun das echte Zelda des Einundzwanzigsten Jahrhunderts, das, welches Zelda TP nicht sein konnte. Endlich ist es da, leider etwas zu spät.


146 Kommentare

War gerade in der Beyond Good and Evil News und hab mir die Kommentare durchgelesen und musste belustigt feststellen, dass anscheinend niemand weiß, was er von der Next Gen zu erwarten hat. Ich finde das ziemlich interessant. 

 

Zum Einen wird eine klare Steigerung zur Current gen erwartet, was natürlich ist, wenn man nicht gerade Nintendofan ist. images/smilies/SC06.png Zum Anderen scheint es da aber keinen Konsenz zu geben. Ist Beyond Good and Evil nun schon Next oder noch Current Gen? Ist das genug oder muss da deutlich mehr kommen und wenn ja... was???

 

Die Gamerszene scheint mir da verunsichert zu sein aber warum? Nun, ich denke in der Theorie wissen schon einige Gamer was zu erwarten ist. Diverse Techniken mit lustigen Namen wird man schon erwarten dürfen Tessedingsda oder Global illuminumi und auch ein paar Polygönchen mehr dürfens schon sein. Aber was hat das für´s Game zu bedeuten? Wird uns das wirklich flashen?

 

Nun, die Welt ist voll mit tollen und reizenden Bildern, die wir zum Größten Teil aber nur für zwei sekunden wahrnehmen. Hollywood lässt Flugzeugträger fliegen und Götter Berge versetzen. Was soll da bitte kommen, dass man rechtschaffen geflashed ist, von der Next Gen, dass man sagt "ja, dafür bin ich bereit mehrerer hundert Euro hinzulegen?

 

Ich weiß nicht, ich kann mich irren aber ich meine, alte Bene Gesserit, die ich bin, eine Verunsicherung wahrnehmen zu können. Die Verunsicherung, dass es nicht reichen wird, dass manche Leute enttäuscht sein könnten. Aber ich denke ich kann die Zwischensequenz- und Quicktimeevent-Gamer unter Euch beruhigen. Es wird rocken" Lanista, es wird rocken! Ja wirklich, die Games werden super aussehen, da mache ich mir keine Sorge.

 

Viel mehr Sorgen mache ich mir um die spielerische Qualität und ich denke, dass diese Befürchtungen wesentlich berechtigter sind. Für mich olle Gameplayhure ist eine weitere Gen voller Hack and Slay- und Shooter-Derivaten ein Greuel. Aber ich hab zwei Asse im Ärmel: die Indie-Szene, die wirklich interessantes hervorgebracht hat, diese Gen - und natürlich Nintendo, deren Games auch ohne allerneueste Technologie, die Konkurrenz sicherlich in die Schranken verweisen können wird und das allein durch: Substanz!

 

Und deshalb freue ich mich dennoch auf die Next Gen, völlig egal wie sie aussieht, denn spielerische Substanz ist immer aktuell, egal wie die Technik aussieht. Und deshalb verbleibe ich mit einem äußerst positiven und vor Allem, gelassenen Gruß.

 

Euer Onkel Raideen.


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